Wer wird aufgenommen?

Jungen und Mädchen bis 18 Jahre, die
  • aufgrund körperlicher und psychischer Einschränkungen einer speziellen Förderung bedürfen
  • mit einer Lern- bzw. Intelligenzbeeinträchtigung und/oder (drohenden) seelischen Behinderung
  • aufgrund traumatisierender Erlebnisse in ihrer Entwicklungskompetenz eingeschränkt sind
  • Auffälligkeiten nach ICD-10 F7, F8, F9 aufweisen


Die Hilfe kann folgende Ziele umfassen

  • Förderung von sozialen, emotionalen und kognitiven Kompetenzen
  • Gestaltung des eigenen Lebensraumes
  • Schrittweise Übernahme von Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen
  • Sicherung der eigenen Existenz durch eine schulische oder berufliche Ausbildung, Erlernen von lebenspraktischen Fähigkeiten unter Berücksichtigung heilpädagogischer Methoden
  • Aufbau eines sozialen Netzes in enger Kooperation mit dem Alltag in der Gruppe
  • Nachreifung im beschützenden Gruppenrahmen; heilpädagogisch-therapeutisch ausgerichtete Gestaltung der Gruppenatmosphäre


Angebote für die Kinder und Jugendlichen

  • Die auf heilpädagogischen, freizeit- und erlebnispädagogischen sowie entwicklungspsychologischen Methoden basieren
  • Mit Fokus auf Einübung von Verhalten im Alltag
  • Mit einer Haltung geprägt von: Beobachten, Verstehen, Nachreifen, lassen, Regression zulassen, Exploration fördern und Geduld
  • In einem übersichtlichen, beschützenden Gruppenrahmen zur Unterstützung der Auseinandersetzung mit den individuellen Belastungen
  • Durch Reizreproduktion oder Reizverstärkung nach Bedarf, unter Nutzung heilpädagogischer Techniken
  • Begleitende Angebote des psychologischen Dienstes


Angebote an die Eltern und Familien

  • Gemeinsame Ziel- und Förderdefinition sowie eine ausführliche Anamnese
  • Gestaltung von Gruppenaktivitäten mit Angehörigen
  • Gruppenübergreifende, psychologisch-pädagogische, themenzentrierte Elternseminare
  • nach Bedarf intensive Einzelberatung der Bezugspersonen


Das Mitarbeiterteam

  • Bis zu 5 Fachkräfte (Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Motopäd*in) und eine Hauswirtschaftshilfe
  • Die Mitarbeiter*innen arbeiten im Schichtdienst, mit Wochenend- und Nachtdiensten
  • Die fachliche Begleitung erfolgt durch die Bereichsleitung und den psychologischen Dienst
  • Fortbildungen und Supervision dienen der Qualitätssicherung
  • Die Zusammenarbeit mit allen am Hilfeplanprozess beteiligten Personen, ist von Wertschätzung, Achtsamkeit und Verlässlichkeit geprägt


Die Räumlichkeiten

  • Lage im Stadtteil Sonnenhügel, angrenzend an den Bürgerpark
  • Ebenerdiges Haus mit Garten
  • Einzelzimmer, Wohnräume, Küche, Sanitärräume, Büro, Bereitschaftszimmer
  • Möglichkeit der Nutzung von Therapie- und Förderräumen, z.B. Musik- und Werkraum, Bällebad, Entspannungsraum, Turnhalle
  • Spielplatz, Sandkasten, Fuß-/Volleyballplatz


Rechtsgrundlagen

§ 27 SGB VIII, §34 SGB VIII sowie in Einzelfällen §35a SGB VIII

 

Ansprechpartner*in

Marlene Borgmann-Greiten
Tel.: 0541 18182-19
m.borgmann@donbosco-osnabrueck.de

 

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